REMIGIUSZ GRZELA

 rahmenprogramm 

buchvorstellung mit musik

Die drei Leben der Irena Gelblum


Sonntag, 14. November 2021|15.00 Uhr| KulturForum


Sprache: Englisch, Polnisch | Dauer: ca. 80 Min.


mit Remigiusz Grzela

Irena Gelblum, später Conti Di Mauro, eine polnische jüdische Frau und Soldatin in der Jüdischen Kampforganisation, deren Heldentum während des Warschauer Ghettoaufstands die Bewunderung und den Respekt der Alliierten erregte, führte ein außergewöhnliches Leben. Geboren 1923 in eine wohlhabende jüdische Familie, wurde Irena im Alter von 18 Jahren Irena ins Warschau Ghetto deportiert. Sie konnte jedoch entkommen, während ihre Familie wahrscheinlich in Sobibor getötet wurde. Irena kämpfte im Untergrund gegen die Deutschen. Nach dem Krieg ging sie zunächst nach Palästina, später nach Italien, wo sie ihren Namen zu Irena Conti änderte. Ihr bewegtes Leben endete 2009 in einem Warschauer Krankenhaus. Wer war Irena Conti Di Mauro, geb. Gelblum, wirklich? Der Journalist und Schriftsteller Remigiusz Grzela verbrachte fünf Jahre damit, das mysteriöse Leben dieser faszinierenden Persönlichkeit zu erforschen und hat 2014 ein Buch über sie veröffentlicht.

Begleitet wird die Buchpräsentation durch drei Lieder, die von der in Berlin lebenden israelisch-italienischen Sopranistin Mayan Goldenfeld (mayangoldenfeld.com) vorgetragen werden: „Cor mio, deh, non languire“ („Mein Herz, schmachte nicht“) der jüdisch-italienischen Barockkomponistin Salomone Rossi, Maurice Ravels Version des Kaddisch-Gebets, arrangiert für klassische Gitarre und Stimme, sowie „Ballatta dall’esillo“ („Ballade aus dem Exil“) des jü­disch-ita­lie­­ni­schen Komponisten Castelnuovo-Tadesco. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Staates Israel in Berlin.


Mayan Goldenfeld Sopran
Guy Woodcock Gitarre

© Larissa Baldovin Photo


Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: festival@thespis.de

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