PREISE DER FESTIVALJURY: 1. George Mann: ODYSSEE & Ibrahim Miari: DAZWISCHEN (ex aequo) / 2. Narine Grigoryan: MEINE FAMILIE IST IN MEINEM KOFFER / 3. Corin Rhys Jones: 300 TO 1 /// Extrapreis: Mai Rojas: DIE LEGENDE VOM FAUN / DIE REISE /// Sonderpreis: Asnat Zibil: EXODUS AUS ÄGYPTEN /// PREISE DER FESTIVAL-ORGANISATOREN: Chris Davis: ONE-MAN APOCALYPSE / Yokko: BUTOH MEDEA

PRIZES OF THE INTERNATIONAL FESTIVAL JURY: 1. George Mann: ODYSSEY & Ibrahim Miari: IN BETWEEN (ex aequo) / 2. Narine Grigoryan: MY FAMILY IS IN MY SUITCASE / 3. Corin Rhys Jones: 300 TO 1 /// Extra Prize: Mai Rojas: LEGEND OF THE FAUN / THE VOYAGE /// Special Prize: Asnat Zibil: EXODUs FROM EGYPT /// PRIZES OF THE FESTIVAL ORGANIZERS: Chris Davis: ONE-MAN APOCALYPSE / Yokko: BUTOH MEDEA

VINCIUS PIEDADE

knast


Mittwoch, 14. November 2018|20.00 Uhr|Pumpe


Sprache: Portugiesisch (mit englischen Übertiteln) |Länge: ca. 70 Minuten


von und mit VINCIUS PIEDADE

Ein Pianist ist im Knast gelandet. Nicht jeder taugt eben zum Drogendealer. Seiner Freiheit – und seines geliebten Instruments – beraubt, versucht er, die Anstaltsleitung zu überreden, ihm ein Klavier ins Gefängnis zu bringen. Er will den Häftlingen Unterricht geben. Doch dies macht ihn in den Augen der Mitinsassen augenblicklich zum Denunzianten. Als das Gerücht über eine Gefängnisrevolte kursiert, verlegt ihn die Gefängnisdirektion – nichts Gutes ahnend – in den Sicherheitstrakt. Das Problem dabei: Im Fall eines Gefängnisaufstands wird der Isolierte als Geisel genommen – und gilt als sicherer Todeskandidat. Der Countdown läuft…

Das Theaterkonzept von Vinicius Piedade beruht auf einer Vermischung von klassischen Theaterformen, Straßentheater, Tanz und Pantomime; er sucht ungewöhnliche Spielorte auf und will mit seiner Performance immer auch das Publikum dazu animieren, sich als Co-Autor zu beteiligen. In allen seinen Stücken ist Piedade Autor, Regisseur, Choreograf und Solo-Schauspieler in einer Person: „Autor, Regisseur, Schauspieler. Das bin ich. Damit beschäftige ich mich. Nicht, weil ich es unbedingt mag. Was ich mag, ist ein schönes, großes Vanilleeis. Oder Fußball spielen. Oder durch die Straßen einer Stadt (egal welcher) flanieren. Aber wenn ich morgens aufwache und auf die Zimmerdecke mit den Rissen starre, sage ich mir: Und heute wirst du dich wieder damit beschäftigen … weil du es musst … und weil es das Einzige ist, was du kannst … Ich glaube an die humanisierende Kraft des Theaters, die ich in der Begegnung mit dem Publikum vermitteln will.“

Vinicius Piedade


Vinicius Piedade Regie
Joffre Oliveira Foto


Brasilien Brasil

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