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MATEUSZ NOWAK

opfer


Mittwoch, 14. November 2018|18.00 Uhr|Schauspielhaus (Studio)


Sprache: Polnisch (mit englischen Übertiteln) |Länge: ca. 60 Minuten


von STANISŁAW MIEDZIEWSKI und MATEUSZ NOWAK
mit MATEUSZ NOWAK

Basierend auf Texten von Piotr Woźniak und Adam Mickiewicz, erzählt OPFER ein überschattetes Stück polnischer Geschichte: Während der Besetzung Polens durch Nazideutschland galt die polnische Heimatarmee (Armia Krajowa) mit einer Stärke von über 350.000 Soldaten als größte Widerstandsgruppierung Europas. Nach dem Einmarsch der Roten Armee wurden ihre Mitglieder, die sich nun gegen das pro-sowjetische Regime stellten, jahrelang brutal verfolgt und zu Tausenden ermordet.
In seinem beeindruckenden, 2016 uraufgeführten Monodrama ŻERTWA nähert sich Mateusz Nowak einem bis heute in seiner Heimat tabuisierten Thema: Aus der Perspektive eines eingekerkerten Mitglieds der antikommunistischen Heimatarmee stellt er die unbequeme Frage, wie Polen ihre eigenen Landsleute und einstigen Beschützer derart drangsalieren konnten: „Es waren Polen, die anderen Polen dies zugefügt haben. Kein anderer als Polen. Keine Marsmenschen. Polen. Immer nur Polen.“

Der Theatermacher und Sprachwissenschaftler Mateusz Nowak wurde für seine bislang drei Monodramen mit über zwanzig internationalen Preisen ausgezeichnet. Er ist obendrein Träger des polnischen Verdienstkreuzes in Bronze.


Stanisław Miedziewski Regie
Magdalena Franczak Kostüm
Marcin Kabat Kowalczuk Licht
Łukasz Szulc Ton
Konrad Biel Tonaufnahme
Jacek Świerczyński Foto


Polen Poland

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